Der Ottheinrichsbau wurde zwischen 1557 und 1559 im Auftrag des Kurfürsten Ottheinrich (1502 - 1559) als Wohnpalast gebaut, aber erst 1566 vollendet. Er gilt als einer der ersten Palastbauten der Renaissance nördlich der Alpen. Als Standort wurde der noch freie Platz auf der Ostseite zwischen den Bauten seiner Vorgänger, dem Gläsernen Saalbau und dem Ludwigsbau, gewählt. Der Architekt ist nicht bekannt. Die prunkvolle Fassade des Ottheinrichsbaus ist mit aufwendigem Figurenschmuck des flämischen Bildhauers Alexander Colin (1526 - 1612) versehen. Seit dem Großbrand im Jahre 1764 fehlt sein Dach völlig. Heute ist lediglich das Erdgeschoss überdacht.

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