"Heidelbergs letzter Ritter"
Zum 400. Todestag von Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz

Friedrichsbau (Mitte)
Statue des Kurfürsten Friedrich IV.

Er liebte Vergnügungen, die Jagd und Turniere. Seine Trinkfestigkeit rühmen heute noch Studentenlieder und der unter ihm errichtete „Friedrichsbau“ des Heidelberger Schlosses gilt als einer der eindrucksvollsten Architekturen der Spätrenaissance. Als Führer der Protestantischen Union zählt er 1608 zu den „Spitzenpolitikern“ Europas und gründete 1606/07 die Stadt Mannheim, die im 18. Jh. zur kurpfälzischen Residenz aufsteigen sollte.

Flur mit Gewölbestuckdecke im Friedrichsbau

Vor 400 Jahren – am 19. September 1610 – starb Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz. Tauchen Sie daher vom 17. September bis zum 19. September 2010 in seine Welt ein, in das Zeitalter der Spät-Renaissance!

 

Freitag, 17. September 2010
10.00 – 18.00 Uhr
Renaissance-Musik, historische Inszenierungen u.v.m.
Rustikales Weinfest auf dem Altan (bei ungünstigen Witterungsbedingungen im Fasskeller)
Eintritt: 5,00 Euro (ermäßigt 3,00 Euro)

  

Samstag, 18. September 2010
14.00 – 23.00 Uhr
Renaissance-Musik, Gaukler, Artisten, Theater-Performances, Sonderführungen, Kinder-Aktionen, historische Inszenierungen & ein großes Brillant-Feuerwerk u.v.m.
Rustikales Weinfest auf dem Altan (bei ungünstigen Witterungsbedingungen im Fasskeller)
Eintritt: 5,00 Euro (ermäßigt 3,00 Euro)

  

Sonntag, 19. September 2010
10.00 – 18.00 Uhr
Renaissance-Musik, historische Inszenierungen, Führungen zum „Friedrichsbau“
16.00 Uhr
Festvortrag zu „Kurfürst Friedrich IV.“ von Prof. Dr. Frieder Hepp, Kurpfälzisches Museum Heidelberg
Rustikales Weinfest auf dem Altan (bei ungünstigen Witterungsbedingungen im Fasskeller)
Eintritt: frei

  

Und besuchen Sie Kurfürst Friedrich IV. gewidmete Sonderführungen:


„Turniere, Kurzweil, Feuerwerk: Kurfürst Friedrich IV (1574-1610)“
mit Dr. Gabriele Gerigk

Sonntag, 30. Mai 2010, 14.30 Uhr
Sonntag, 11. Juli 2010, 14.30 Uhr
Sonntag, 19. September 2010, 14.30 Uhr
Mittwoch, 22. September 2010, 18.00 Uhr

Der Führer der Protestantischen Union liebte weniger das Regieren als Jagden, Turniere, Trinkgelage und festliche Bälle. In die Geschichte eingegangen ist seine Trinkfreudigkeit.



„Heidelbergs letzter Ritter“
mit Heiner Grombein

Sonntag, 24. Januar 2010, 14.30 Uhr
Sonntag, 21. Februar 2010, 14.30 Uhr
Sonntag, 14. März 2010, 14.30 Uhr
Sonntag, 08. August 2010, 14.30 Uhr
Samstag, 25. September 2010, 16.00 Uhr

Als in Spanien Don Quijote gegen die Windmühlen antritt perfektionierte in Heidelberg Kurfürst Friedrich IV. beim Ringstechen seinen Umgang mit der Lanze. Aus den Tagebuchaufzeichnungen des Fürsten erfahren wir wie er seine Tage mit Turnieren und Tanzen, Schmausen und Zechen, Jagen und Lustfahrten, Würfeln und Kartenspiel verbrachte: All dies in Zeiten des Umbruchs, in denen der Dreißigjährige Krieg seine Schatten voraus warf.



„Friedrich IV. – Wie kam gestern er ins Nest?“
mit Susanne Späinghaus-Monschau, Dr. Gabriele Gerigk und Christine Lerch

Sonntag, 2. Mai 2010, 14.30 Uhr
Samstag, 18. September 2010, 16.00 Uhr
Freitag, 24. September 2010, 18.00 Uhr
Sonntag, 26. September 2010, 14.30 Uhr

Schwierige Zeiten und kein einfacher Regent. War er bodenständiger Realpolitiker oder doch nur Trunkenbold? Das überlieferte Bild Friedrich IV. ist ein vielfältiges und war der Ausgangspunkt so mancher Folklore. Lauschen Sie den in zeitgenössischer Bekleidung gewandeten Dienern und Höflingen und lernen Sie deren Sichtweise der Dinge kennen.



„Klappe zu – Page tot? Ein höfisches Fest mit ungeahnten Folgen“
mit Kristiina Iso-Kokkila und Waltraut Ehret

Samstag, 31. Juli 2010, 14.30 Uhr
Samstag, 19. September 2010, 14.30 Uhr
Samstag, 25. September 2010, 14.30 Uhr

Hoch geht es am glanzvollen Hofe Friedrich IV. her, denn es wird eine Hochzeit gefeiert. Bälle, Bankette, Kampf- und Rennspiele folgen einander. Der 15-jährige Hofjunker Hans von Handschuhsheim soll zum Ritter geschlagen werden. Seinem Vetter gefällt dies aber gar nicht…  Ein theatralischer Rundgang mit unerwarteten Wendungen – auch für Ungeübte geeignet!

(Führung für Familien und Schüler ab 10 Jahren)



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Fassade des Friedrichsbau
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