Romantik pur: Die berühmteste Ruine der Welt

Schloss Heidelberg

Rege Bautätigkeit der Kurfürsten

Die Gebäude

Schloss Heidelberg ist kein einheitlicher Baukörper. Über die Jahrhunderte fügten die Kurfürsten immer wieder einen Wohnpalast im Stil ihrer Zeit hinzu. Heute präsentiert sich das Schloss als faszinierendes Architekturensemble, umgeben von trutzigen Mauern und Türmen.

Ansicht des Hirschgrabens von Schloss Heidelberg; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende

Ein tiefer trockener Graben schützte das Schloss.

Mächtige Befestigungsanlagen

Lohnend ist ein Spaziergang rund um das eigentliche Schloss. Von den Terrassen des Schlossgartens hat man den besten Blick auf die mächtigen Befestigungsanlagen. Noch heute künden wehrhafte Türme von schicksalshaften Belagerungen und erfolgreicher Verteidigung. Im tiefen Schlossgraben sind die spitzen Dächer der geheimnisvollen Kasematten zu erkennen. Im 17. Jahrhundert wurden die Befestigungen allmählich aufgegeben. Teilweise dienten sie als Sockel für Wohnpaläste wie den Englischen Bau. 

Ansicht des Friedrichsbaus von Schloss Heidelberg; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende

Die reich geschmückte Fassade des Friedrichsbaus.

Prächtige Wohnpaläste aus der Renaissance

Blickfang im Schlosshof sind die beiden prunkvollen Renaissance-Paläste mit ihren überreich geschmückten Schaufassaden. Auf der rechten Seite fasziniert der ältere Ottheinrichsbau, dessen obere Stockwerke fensterlos in den Himmel ragen. Geradeaus laden die überlebensgroßen Figuren am imposanten Friedrichsbau zu näherer Betrachtung ein. Dazwischen liegt als Verbindungsbau der Gläserne Saalbau mit seinen schönen Arkaden.

Ansicht des Schlosshofs von Schloss Heidelberg; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Günther Bayerl

Blick in den Schlosshof.

Stimmungsvoller Schlosshof

Der stimmungsvolle, gepflasterte Schlosshof wird über das Brückenhaus und den Torturm betreten. Ein faszinierendes Panorama frühneuzeitlicher Baukunst breitet sich nun vor dem Besucher aus. Linker Hand liegen die älteren Wohnbauten des Mittelalters wie Ruprechtsbau, Bibliotheksbau und Frauenzimmerbau. Auf der rechten Seite befinden sich die Ökonomiegebäude und die malerische Brunnenhalle.

Atemberaubender Blick vom Grossen Altan

Ein Durchgang im Friedrichsbau führt auf den Großen Altan. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf die Altstadt von Heidelberg. Bei gutem Wetter sieht man bis weit in die Rheinebene. Unterhalb des Altans liegen die Überreste der alten Karlschanze, einer unter Kurfürst Karl II. errichteten Befestigungsanlage.

Unterhalb des Schlosses erstreckt sich die Rheinebene am Horizont.

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