Romantik pur: Die berühmteste Ruine der Welt

Schloss Heidelberg

Kurfürst Ottheinrichs Festsaal

Der Kaisersaal

Der Kaisersaal ist einer der schönsten Räume von Schloss Heidelberg und noch in originalen Teilen erhalten. Kurfürst Ottheinrich ließ den Festsaal zwischen 1556 und 1559 im Ottheinrichsbau einrichten. Seinen Namen erhielt er, nachdem Kaiser Maximilian II. Heidelberg besucht hatte.

Portal im Kaisersaal im Ottheinrichsbau von Schloss Heidelberg; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Mike Niederauer

Schöne Sandsteingewände aus der Renaissance.

Faszinierende Ausstattung in Sandstein

Wie prächtig der Kaisersaal einst ausgestattet war, lässt sich an den beiden Säulenschäften und den originalen Türgewänden erkennen. Aus Sandstein wurden fantastische Ornamente im Stil der Renaissance herausgearbeitet. An der Decke ist noch der Ansatz eines Kreuzgewölbes zu erkennen. Beeindruckend sind auch die hier aufgestellten originalen Skulpturen von der Fassade des Ottheinrichsbaus. Der flämische Bildhauer Alexander Colin (1526-1612) schuf sie Mitte des 16. Jahrhunderts.

Innenansicht des Kaisersaals im Ottheinrichsbau von Schloss Heidelberg; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Mike Niederauer

Als romantischer Ort bei Brautpaaren sehr beliebt.

Feste feiern in aussergewöhnlichem Ambiente

In den 1950er-Jahren wurde der erste Stock des Ottheinrichsbaus, der im 18. Jahrhundert ausgebrannt war, neu bedacht. So schuf man einen besonderen Ort in Heidelberg für Ausstellungen und Veranstaltungen. Dazu gehört der Kaisersaal mit seinen stimmungsvoll beleuchteten Figuren und dekorativen Verzierungen aus Sandstein: ein außergewöhnlicher Rahmen für eine romantische Hochzeitsfeier. 

TIPP

Dieses besondere Kleinod von Schloss Heidelberg ist im Rahmen von Sonderführungen zu besichtigen.

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